Finanz Rechner

Sparrechner / Sparziel

Du weißt, wie viel du erreichen willst – aber nicht, wie viel du dafür monatlich zurücklegen musst? Der Sparrechner dreht die Frage um: Aus Sparziel, Startkapital, erwarteter Rendite und Zeitraum errechnet er die monatliche Sparrate, die genau zum Ziel führt.

Der Betrag, den du am Ende erreicht haben möchtest.

Nötige monatliche Sparrate

268,96 € pro Monat

Eingezahlt über die Laufzeit
32.275,38 €
Zinsertrag
12.724,62 €
Monatszins
0,42 %

So wird gerechnet

Der Rechner verteilt den noch fehlenden Betrag als nachschüssige monatliche Rente über die Laufzeit. Mit dem Monatszins r = Rendite ÷ 100 ÷ 12 und der Monatszahln = Jahre × 12 gilt:

Sparrate = (Ziel − Start × (1+r)n) ÷ (((1+r)n − 1) ÷ r)

Zunächst wird ermittelt, auf welchen Wert das Startkapital allein durch Verzinsung anwächst. Dieser Anteil wird vom Sparziel abgezogen. Den Rest steuern deine monatlichen Raten bei, deren Verzinsung über den Rentenbarwertfaktor berücksichtigt wird. Ohne Rendite (r = 0) vereinfacht sich alles zu (Ziel − Start) ÷ n. Liegt das verzinste Startkapital bereits über dem Ziel, ist die nötige Sparrate 0 – du bist schon am Ziel.

Beispiel

Sparziel 50.000 €, Startkapital 5.000 €, erwartete Rendite 5 % p. a., Zeitraum 10 Jahre (120 Monate). Das Startkapital wächst auf rund 8.235 €. Den verbleibenden Weg deckt eine monatliche Sparrate von etwa 270 €. Insgesamt zahlst du rund 32.400 € ein – die restlichen rund 12.600 € steuert der Zinseszins bei.

Häufige Fragen

Wie ermittelt man die nötige Sparrate für ein Sparziel?
Man rechnet das Sparziel rückwärts: Vom gewünschten Endbetrag wird abgezogen, was das Startkapital durch Verzinsung bis zum Ende von selbst beisteuert. Der verbleibende Betrag wird über die Laufzeit als monatliche Rente verteilt – unter Berücksichtigung der monatlichen Verzinsung der eingezahlten Raten. Ohne Rendite ist es einfach: noch fehlender Betrag geteilt durch die Anzahl der Monate.
Wie hilft die Rendite beim Erreichen des Sparziels?
Jede eingezahlte Rate und das Startkapital werfen über die Laufzeit Zinsen ab, die ihrerseits wieder verzinst werden (Zinseszins). Dieser Zinsertrag übernimmt einen Teil des Weges zum Ziel, sodass deine eigene monatliche Sparrate niedriger ausfallen kann. Je länger der Zeitraum und je höher die Rendite, desto größer ist dieser Hebel.
Welche Renditeannahme ist realistisch?
Für ein breit gestreutes Aktien-ETF-Portfolio werden langfristig oft 5–7 % p. a. vor Kosten und Steuern angesetzt – allerdings mit erheblichen Schwankungen. Für sichere Anlagen wie Tages- oder Festgeld sind es je nach Zinsumfeld eher 0–4 %. Rechne im Zweifel konservativ und plane einen Puffer ein, statt dich auf optimistische Renditen zu verlassen.

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