Finanz Rechner

Trading-Compounding-Rechner

Sieh dir an, wie sich ein Trading-Konto über viele Perioden entwickelt, wenn du eine konstante Rendite erzielst und die Gewinne im Konto reinvestierst. Optional kannst du eine feste Einzahlung pro Periode hinzunehmen und den kompletten Verlauf einblenden.

Konstante Rendite je Periode (z. B. Monat). Negativ = Verlust.

Wird nachschüssig am Ende jeder Periode hinzugefügt.

Endkapital

1.268,24 €

Startkapital
1.000,00 €
Handelsgewinn (netto)
268,24 €

Kontoentwicklung

0 €317 €634 €951 €1.268 €1: Kapital1.020 €12: Kapital1.040 €3: Kapital1.061 €34: Kapital1.082 €5: Kapital1.104 €56: Kapital1.126 €7: Kapital1.149 €78: Kapital1.172 €9: Kapital1.195 €910: Kapital1.219 €11: Kapital1.243 €1112: Kapital1.268 €12

So wird gerechnet

Ohne zusätzliche Einzahlungen ist das Endkapital eine reine Potenzfunktion des Startkapitals. Mit g als Rendite je Periode (z. B. 0,02 für 2 %) gilt:

Endkapital = Startkapital × (1 + g)Perioden

Zahlst du je Periode zusätzlich einen festen Betrag E nachschüssig ein, rechnet das Tool Periode für Periode iterativ:

Kapitalneu = Kapitalalt × (1 + g) + E

Der ausgewiesene Handelsgewinn ist der reine Renditeanteil: Endkapital minus Startkapital minus aller eingezahlten Beträge. So siehst du, wie viel tatsächlich durch das Trading entstanden ist und nicht durch frisches Geld.

Beispiel

Startkapital 1.000 €, 2 % Gewinn pro Monat, 12 Monate, keine Einzahlung. Nach einem Jahr steht das Konto bei 1.000 € × 1,02121.268,24 €. Der Handelsgewinn beträgt also rund 268 € – obwohl die Summe der reinen Prozentpunkte nur 24 % wäre. Die zusätzlichen Prozentpunkte stammen aus dem Zinseszins-Effekt.

Häufige Fragen

Was bedeutet Compounding im Trading?
Compounding (Aufzinsen) heißt, dass du realisierte Gewinne nicht abziehst, sondern im Konto lässt und mit der nächsten Position wieder einsetzt. Die Rendite wird dadurch in jeder Periode auf ein größeres Kapital angewendet – Gewinne erzeugen selbst wieder Gewinne. Über viele Trades hinweg ist genau dieser Zinseszins-Effekt der größte Hebel für den Kontoaufbau.
Warum wächst das Konto bei konstanter Prozent-Rendite exponentiell?
Weil die Prozentzahl jeweils auf das aktuelle (gewachsene) Kapital angewendet wird, nicht auf das Startkapital. 2 % auf 1.000 € sind 20 €, 2 % auf 2.000 € schon 40 €. Mathematisch ergibt sich das Endkapital aus Start × (1 + Rendite)^Perioden – eine Potenzfunktion, deren absoluter Zuwachs mit jeder Periode steigt. Das unterscheidet Compounding vom linearen Wachstum eines fixen Eurobetrags pro Periode.
Welches Risiko steckt in zu aggressivem Compounding?
Eine hohe konstante Rendite ist in der Realität kaum dauerhaft erreichbar, und Compounding wirkt in beide Richtungen: Verluste zinsen sich genauso auf. Wer die Positionsgröße proportional zum wachsenden Konto erhöht, riskiert in absoluten Beträgen immer mehr – eine Verlustserie schlägt dann überproportional zu. Realistische Renditen, striktes Risikomanagement und gelegentliche Entnahmen schützen vor diesem Trugschluss.

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